Zeitungsartikel: Ein Sommernachtstraum 2017

Ein Sommernachtstraum

frei nach William Shakespeare

Wir hatten einen TRAUM. Wir wollten Theater spielen. Gemeinsam, mit allen, die dazu Lust haben, aber unbedingt mit möglichst vielen der in Moringen lebenden Flüchtlinge. Es schien uns eine gute Idee für ein interkulturelles Projekt, bei dem wir alle am gleichen Punkt starten. Mit unserer Neugier, mit unseren Begabungen, mit dem Interesse, einander kennen zu lernen und auch mit den eigenen leisen Zweifeln, selbst Theater spielen zu können. Gemeinsam auf Augenhöhe, das war uns wichtig.

An diesem Punkt kam das Glück ins Spiel. Die stillen hunde stiegen ins Boot.
Den SOMMERNACHTSTRAUM schlugen sie vor, damit sollte unser TRAUM Wirklichkeit werden. Und so begann das Projekt und der damit verbundene große Spaß und die Lust.

Was Theaterspielen bewirkt und wie es Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft miteinander in Kontakt bringt, haben wir in den letzten Monaten erlebt. Dass dabei diese großartige Inszenierung entstand, verdanken wir Stefan Dehler und Christoph Huber, den stillen hunden aus Göttingen. Mit ihrer Professionalität und ihrer Menschlichkeit haben sie mit viel Engagement und Geduld dieses Stück mit uns erarbeitet.

Ganz herzlich danken wir allen, die uns bei der Realisierung dieses Projektes unterstützt haben.