Mitgliedschaft

SATZUNG des Vereins
„Flüchtlingshilfe und mehr in Moringen e. V.“

§ 1 – Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen „Flüchtlingshilfe und mehr in Moringen „.
Er hat seinen Sitz in Moringen und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins: „Flüchtlingshilfe und mehr in Moringen e. V.“

§ 2 – Zweck und Aufgaben des Vereins
1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe von Flüchtlingen in Moringen mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe und der Erleichterung des Einlebens.
Weiterhin verfolgt der Verein mildtätige Zwecke i.S.d. § 53 der Abgabenordnung.
Anliegen des Vereins ist die Hilfe für Flüchtlinge und deren Integration in Moringen sowie der interkulturelle Austausch. Verschiedene Angebote der Flüchtlingshilfe stehen ausdrücklich allen bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

2. Öffentlichkeitsarbeit für die Belange von Flüchtlingen und MigrantInnen.

3. Der Verein ist politisch, ethnisch und religiös-weltanschaulich neutral.

§ 3 – Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Arbeit in ihm steht jedermann offen. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4 – Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 – Mitgliedschaft
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zu den Aufgaben und Zielen des Vereins bekennt. Über den Aufnahmeantrag, der schriftlich an den Vorstand zu richten ist, entscheidet der Vorstand. Die Mitteilung der Aufnahme oder Ablehnung erfolgt schriftlich.

 

Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Streichung von der Mitgliederliste,
d) durch Ausschluss aus dem Verein,
e) bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

 

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

 

Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist.

Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen in erheblichem Maß verstoßen hat, durch Mehrheitsbeschluss der satzungsgemäßen Vorstandsmitglieder aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.

§ 6 – Organe
Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand,
2. Die Mitgliederversammlung.

§ 7 – Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus
a) der/dem 1. Vorsitzenden
b) der/dem 2. Vorsitzenden
c) der/dem Kassenwart/in
d) der/dem Schriftführer/in
e) bis zu 3 BeisitzerInnen
Den geschäftsführenden Vorstand gem. § 26 BGB bilden die Personen a), b) und c).
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten.

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt bis zur Neuwahl des jeweils nächsten Vorstands im Amt. Mehrmalige Wiederwahl ist möglich. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
Wichtige Entscheidungen des Vorstands sind zu protokollieren.

§ 8 – Die Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss jeweils einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich, unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.
Jede Mitgliederversammlung wird von einem der Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen schriftlich einberufen.
Die Mitgliederversammlung wird von der/dem 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von der/dem 2. Vorsitzenden geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte die Versammlungsleitung.
Die Mitgliederversammlung kann eine Änderung oder eine Ergänzung der vom Vorstand vorgeschlagenen Tagesordnung gem. § 9 beschließen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der Mehrheit der von den anwesenden Mitgliedern abgegebenen gültigen Stimmen getroffen, soweit diese Satzung nichts Anderes vorsieht.
Stimmenenthaltungen bleiben jeweils außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung eine Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen erforderlich.
Es wird offen abgestimmt.
Wenn ein in der Mitgliederversammlung anwesendes Mitglied eine schriftliche Abstimmung verlangt, muss schriftlich und geheim abgestimmt werden.
Der Mitgliederversammlung obliegt die Wahl von zwei Kassenprüfern, die für die Dauer von 2 Jahren gewählt werden.

 

Über den Verlauf jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das in der nächsten Vorstandssitzung zu genehmigen und von der/dem 1. und 2. Vorsitzende/n und der/dem Schriftführer/in zu unterschreiben ist.

§ 9 – Anträge zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Die Versammlungsleitung hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

§ 10 – Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Moringen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, zu verwenden hat.

 

Moringen, den 15. Juni 2016